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News vom 16. Dezember 2009
© dppBislang noch keine Annäherung zwischen den Tarifparteien
Kiel. Bis Weihnachten drohen im Omnibusverkehr in Schleswig-Holstein noch weitere Warnstreiks. Eine weitere Verhandlungsrunde am Dienstag brachte indes noch keine Annäherung zwischen den Tarifparteien. «Die Arbeitgeber haben ein Angebot vorgelegt, das weiterhin eher zur Verwirrung denn zu einem Tarifabschluss beitragen wird», erklärte der Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Gerhard Mette, in Kiel.
An diesem Freitag tagt die Tarifkommission der Gewerkschaft. Die Verhandlungskommission wird dabei vorschlagen, Urabstimmungen über einen unbefristeten Streik anzuberaumen, berichtete ver.di. Am vergangenen Montag hatte die Gewerkschaft erneut Busfahrer zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen davon waren die Linien der Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG) sowie der Elmshorner Verkehrsgesellschaft (EVG).
Die Gewerkschaft verlangt Einkommensverbesserungen für die rund 440 Busfahrer und Werkstattmitarbeiter von 100 bis 300 Euro monatlich. Ziel sei die Angleichung an das Niveau der anderen Tarifverträge im Omnibusgewerbe. Die Arbeitgeber haben nach Angaben von ver.di bisher lediglich eine Einmalzahlung von 400 Euro für 2009 sowie eine fünfprozentige Lohn- und Gehaltsanhebung mit zweijähriger Laufzeit angeboten. ver.di lehnt dieses jedoch als unzureichend ab. Die Tarifverhandlungen sollen nun am kommenden Montag fortgesetzt werden. (ij/ddp)
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