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Schrebergärten wieder „in“

Schrebergärten wieder „in“ Bild: © DoraZett - Fotolia.com

Lange Zeit waren sie als spießig verschrieben. Doch das Blatt hat sich gewendet: Schrebergärten sind wieder in Mode. Besonders junge Menschen und Familien in der Stadt sehnen sich in der heutigen Zeit nach einem Stück Erholung im eigenen Garten.

Hatten Schrebergärten früher den Stempel Gartenzwergparadies aufgedrückt bekommen, stellen sie heute für viele Menschen einen Rückzugsort aus der „Betonwüste“ Stadt dar. Wer keinen eigenen Garten hat, kann sich mit dem Schrebergarten ein eigenes Stück Garten anmieten, um dort eigenes Obst und Gemüse anzubauen, mit Freunden ein Grillfest zu feiern oder auch einfach nur vom stressigen Arbeitsalltag abzuschalten.

Wie das Kölner Magazin City News berichtet, werkeln aktuell rund eine Million Menschen in Deutschland regelmäßig in ihren Kleingartenparzellen. Derzeit sind die Schrebergartenbesitzer demnach noch im Schnitt 60 Jahre alt, allerdings sinkt dieses Alter seit dem Jahr 2000 regelmäßig. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Stadtentwicklung gehen mittlerweile etwa 64 Prozent der Neuverpachtungen an Menschen unter 55. Zudem gehe rund die Hälfte an Familien, berichtet City News unter Berufung auf die Studie weiter.

Werkeln im Garten hält gesund

Da die Flächen knapp sind, müssen demnach viele Kleingartenvereine Wartelisten für die Vergabe führen. Dies gilt vor allem für westdeutsche Großstädte: Obwohl es beispielsweise in München 85 Kleingartenanlagen gibt, müssen die Menschen dort je nach Stadtteil bis zu fünf Jahre auf ihre Kleingartenparzelle warten.

Doch der Besitz eines Gartens scheint sich zu lohnen – zumindest für die körperliche Fitness und das Wohlbefinden. Eine holländische Studie kam laut City News zu dem Ergebnis, dass das Werkeln im eigenen Garten gesund hält. In der Studie wurden Kleingärtner und deren gartenlose Nachbarn befragt. Das Ergebnis war: Vor allem während der Saison verbrachten Kleingärtner einen zusätzlichen Tag mir körperlicher Aktivität. Bei den über 60-Jährigen zeigte sich zudem, dass sie ein niedrigeres Stressniveau hatten und weniger Arztbesuche machen mussten. Zudem schätzen sie ihre körperliche Verfassung als gesünder ein, heißt es in der Studie.

Lockerere Schrebergartenbesitzer

Mit dem Generationenwechsel in den Schrebergärten gehen heute weitere Änderungen einher. Denn in der Regel sind die Schrebergartenbesitzer heute lockerer eingestellt als ihre Vorgänger. Das hat zur Folge, dass viele Kleingartenvereine ihre Regularien entschärft haben. Das bedeutet konkret: Wer einen Kleingarten übernimmt, muss weniger Vorschriften beachten als noch vor ein paar Jahren. Das trifft vor allem auf Veränderungen des Gartens zu, die früher mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden waren.

Parzellenbesitzer können ihre Gärten heutzutage also im Großen und Ganzen nach ihren Wünschen gestalten. Die heutige „Generation Internet“ bestellt ihr Gartenzubehör dafür gern online, wie zum Beispiel die Gartenmöbel oder sogar ein Gartenhaus.Edingershops.de oder andere Versandhäuser wie die Online-Baumärkte von Hellweg, Hornbach, Hagebau und andere bieten dafür ein umfassendes Sortiment vom Rollrasen über den Rasenmäher bis hin zum Spielhaus für Kinder zum Kauf über das World Wide Web an.

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