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Schweinegrippe-Impfung: Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung nicht gänzlich erfasst

Schweinegrippe-Impfung: Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung nicht gänzlich erfasst Unmut beim Paul-Ehrlich-Institut: Die Zahlen der bereits immunisierten Personen liegen dem PEI bislang nicht vor. © Volker Hartmann/ddp

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das für die Überwachung der Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung mit dem Wirkstoff Pandemrix zuständig ist, hat die Gesundheitsministerien der Bundesländer hart kritisiert. Die Institutsmitarbeiter werfen den Ministerien vor, die Zahlen der durchgeführten Schweinegrippe-Impfungen nicht bekannt zu geben.

Eine Sprecherin des PEI sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass sie zwar alle Bundesländer gebeten hätten, ihnen die Zahlen der durchgeführten Schweinegrippe-Impfungen zu nennen, bislang hätten jedoch lediglich fünf zugesagt, über die Schweinegrippe-Impfung zu informieren. „Und nur drei Bundesländer haben bisher überhaupt Zahlen geliefert“, so die Sprecherin.

Für die Überwachung der durch die Schweinegrippe-Impfung hervorgerufenen Nebenwirkungen sei dies jedoch problematisch, weil das PEI möglichst hohe Impfzahlen benötigt. Zwar wurde der Impfstoff Pandemrix vor seiner Zulassung an einigen Tausend Probanden getestet, seltene Nebenwirkungen, die zum Beispiel bei nur einem von hunderttausend Geimpften auftreten, lassen sich bei solch geringen Impfzahlen jedoch nicht zuverlässig ermitteln.

Die Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung sind vielfältig

Um solche seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung ausschließen zu können, sammeln die Mitarbeiter des PEI sämtliche negativen Informationen über die Schweinegrippe-Impfung. Insgesamt sind bis zum vergangenen Donnerstag 197 Personen gemeldet worden, die nach ihrer Schweinegrippe-Impfung Nebenwirkungen aufwiesen. Führt man jede Nebenwirkung wie Fieber oder Gelenkschmerzen einzeln auf, umfasse die Liste insgesamt 652 „unerwünschte Ereignisse“.

Zu unterscheiden ist bei den Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung jedoch, ob sie ursächlich auf die Immunisierung zurückzuführen sind, oder durch eine andere Erkrankung hervorgerufen werden. Schwere Erkrankungen und Todesfälle, wie im Fall eines 55-Jährigen und einer 65-Jährigen, können auch zufällig kurz nach der Schweinegrippe-Impfung auftreten.

Aus diesem Grund ist es laut PEI so wichtig, die Zahl der beobachteten Nebenwirkungen nach der Schweinegrippe-Impfung mit der zu erwartenden Zahl solcher Ereignisse zu vergleichen. Und diese Zahl hängt direkt mit der Zahl der geimpften Personen zusammen. Dazu liegen dem PEI jedoch kaum valide Daten vor, was die Bewertung sehr schwer mache. Daher sei es laut der Sprecherin sehr wichtig, dass sich mehr Bundesländer bereit erklären, dem PEI die Zahlen der Schweinegrippe-Impfungen zu nennen. (gr/dts)

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