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News vom 11. November 2009
© Pixelio/Andreas MorlokSchweinegrippe Symptome oder normale Grippe-Symptome? Die Schweinegrippe ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch, so dass immer mehr Menschen verunsichert sind. Zeigen die Symptome eine Schweinegrippe an, oder sind es die Symptome der normalen Wintergrippe? Vor dieser Frage stehen aktuell tausende Menschen in Deutschland.
Nachdem die Zahl der Todesopfer in Deutschland durch die Schweinegrippe immer weiter ansteigt, sind immer mehr Deutsche beunruhigt. Viele stellen sich derweil die Frage, wie man die Schweinegrippe und die Schweinegrippe-Symptome von den Symptomen der saisonalen Influenza unterscheiden kann.
Da dies im Zweifelsfall nur der Arzt kann, ist der Ansturm auf die Arztpraxen dementsprechend groß. Und das, obwohl die Schweinegrippe-Impfung vor einigen Wochen noch so gut wie gar nicht angenommen wurde. Mittlerweile geht den Medizinern in den verschiedenen Bundesländern sogar der Schweinegrippe-Impfstoff teilweise aus.
Schweinegrippe-Symptome: Wie erkenne ich die Schweinegrippe
Wer sich bislang noch nicht impfen lassen konnte, sollte beim Auftreten von Grippe-Symptomen vorsichtshalber einen Arzt konsultieren. Die Schweinegrippe-Symptome als solche zu erkennen ist als Laie nicht einfach, da die Symptome der normalen Wintergrippe denen der Schweinegrippe sehr ähnlich sind. Dies macht es schwierig zu erkennen, ob man an Schweinegrippe oder an einer herkömmlichen Grippe erkrankt ist.
Als Schweinegrippe-Symptome zählen unter anderem plötzlich auftretendes hohes Fieber, Kopf und Gliederschmerzen sowie Husten. In vielen Fällen deuten auch Schlappheit und Appetitlosigkeit auf die Schweinegrippe hin. Weitere spezifische Schweinegrippe-Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Schweinegrippe-Symptome: Inkubationszeit und Übertragung
Aber nicht nur die Schweinegrippe Symptome sind der normalen Grippe sehr ähnlich. Auch die Art der Übertragung weist Ähnlichkeit zur saisonalen Influenza auf. Die Schweinegrippe (A/H1N1 Virus) kann durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. So zum Beispiel beim Husten oder Niesen. Eine Übertragung des Schweinegrippe-Virus kann auch über den Kontakt mit verunreinigten Flächen erfolgen. Hygiene hat für einen zuverlässigen Schutz vor einer Schweinegrippe-Infektion daher oberste Priorität: Beim Husten oder Niesen sollten Mund und Nase auf jeden Fall bedeckt werden, allerdings sollte man dafür nicht die Hände benutzen sondern Einmaltaschentücher.
Darüber hinaus gibt es noch weitere Hygienemaßnahmen, die einen Schutz vor der Schweinegrippe gewährleisten. Zu diesen zählen auch sich mehrfach am Tag die Hände zu waschen, vor allem dann, wenn man vom Einkaufen zurückkommt oder wenn man Einrichtungen besucht hat, wo sich viele Menschen aufhalten. Die Inkubationszeit für die Schweinegrippe gleicht ebenfalls den Symptomen der normalen Grippe. Als Inkubationszeit bezeichnet man die Zeit zwischen der Ansteckung und dem ersten Auftreten der Symptome für die Schweinegrippe. Diese beträgt ein bis vier Tage. Einen Tag bevor die Schweinegrippe ausbricht ist diese allerdings schon ansteckend, und das für rund eine Woche lang.
Bei mir sind Schweinegrippe-Symptome aufgetreten. Was tun?
Wenn nach der Inkubationszeit die ersten Schweinegrippe-Symptome auftreten oder man der Meinung ist, an der Schweinegrippe erkrankt zu sein, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und einen Schweinegrippe-Test druchführen lassen Im Vorwege sollte man allerdings mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufnehmen um diesen über die aufgetreten Schweinegrippe-Symptome in Kenntnis zu setzten. Dieser kann dann notwendige Maßnahmen ergreifen, um eine Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern.
Wenn die Symptome für die Schweinegrippe zutreffend waren und man tatsächlich an der neuen Grippe erkrankt ist, kann der Arzt die notwendige Behandlung gegen die Schweinegrippe umgehend in die Wege leiten.
Weiter Informationen zur Schweinegrippe und zu den Symptomen für die Schweinegrippe erhalten sie unter anderem auf der Hompage des Robert-Koch-Instituts.
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