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Schweinegrippe-Symptome sind ähnlich der Symptome der normalen Influenza

Schweinegrippe-Symptome sind ähnlich der Symptome der normalen Influenza Der Schweinegrippeerreger: Das A/H1N1-Virus kann schwere Krankheitsverläufe verursachen. © Robert-Koch-Institut/ddp

Erkrankungen durch das A/H1N1-Virus breiten sich weiter aus. Deutschlandweit gab es laut einem Sprecher bislang 29.907 Fälle der so genannten Schweinegrippe. Allein in der vergangenen Woche registrierten die Gesundheitsämter 3.057 Neuinfektionen mit dem A/H1N1-Virus. Das sind 1.197 Neuerkrankte mehr als in der Woche davor. Und die Zahlen könnten noch weiter ansteigen.

Zahlreiche Mediziner gehen derzeit von einem schnellen Anstieg der Schweinegrippeerkrankungen zum Winter hin aus. So auch der Virologe Alexander Kekulé. Der Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sagte im Nachrichtenradio MDR info, dass er bereits in den kommenden Wochen mit einer Zunahme schwerer Fälle von Schweinegrippe rechne.

Da jede Grippe in der kalten Jahreszeit Hochsaison hat, erwarten die Mediziner einen Anstieg von Patienten mit schweren Schweinegrippe-Symptomen. Diese unterscheiden sich jedoch kaum von den üblichen Symptomen der Influenza. Fieber in Verbindung mit Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Atemwegserkrankungen zählen zu den gängigen Symptomen jeder Grippeerkrankung.

Die Diagnose der Schweinegrippe ist mit PCR-Methode möglich

Als auffällige Schweinegrippe-Symptome zählen nach der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts hohes Fieber, das mindestens einmal höher oder gleich 38 Grad Celsius beträgt sowie mindestens zwei weitere Schweinegrippe-Symptome einer akuten Atemwegsinfektion. Als diese gelten entweder Schnupfen oder eine verstopfte Nase, Halsschmerzen und Husten oder Atemnot (Dyspnoe). Darüber hinaus litt ein hoher Anteil der an Schweinegrippe erkrankten Patienten zusätzlich oder allein unter den Schweinegrippe-Symptomen Erbrechen und Durchfall. Vereinzelt trat die Krankheit aber auch ohne fiebrige Schweinegrippe-Symptome auf.

Um eine Infektion mit dem A/H1N1-Virus sicher diagnostizieren zu können, ist ein Rachen- oder Nasenabstrich nötig, welcher möglichst rasch nach Beginn der Erkrankung durchgeführt werden sollte. Im Labor kann die Neue Grippe dann mit der so genannten PCR-Methode nachgewiesen werden, mit deren Hilfe Mediziner charakteristische Abschnitte im Erbgut des Virus nachweisen können. (gr/ddp)

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