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News vom 17. Oktober 2008

Shopping-Tour im Internet: Ein Streifzug durch virtuelle Läden

Neben dem Einkaufsbummel durch die städtische Fußgängerzone finden Shopping-Touren inzwischen auch verstärkt im Internet statt. Zahlreiche Versandhäuser und Unternehmen haben Online-Shops eingerichtet, in denen die Besucher nach Schnäppchen stöbern können.

Allerdings gibt es im Netz auch noch andere Einkaufsmöglichkeiten: Auktionsportale, Live-Shops und Club-Verkäufe locken die Kunden mit speziellen Angeboten in ihre virtuellen Läden. Nervenkitzel erlebt man in Auktionsportalen. Bis zur letzten Sekunde bleibt unklar, ob man ein Produkt erhält. Händler und Privatleute bieten online neue oder gebrauchte Produkte an, für die Internet-Nutzer über einen bestimmten Zeitraum ein Gebot abgeben können.

Andere Personen können jedoch mitbieten. Den Kaufzuschlag und somit das Produkt erhält meist der Höchstbietende, beispielsweise bei Ebay. Bei anderen Portalen werden die Waren dagegen zu einem Startpreis angeboten, der mit der Zeit sinkt. Wartet man ab, kann man ein Schnäppchen machen – zögert man jedoch zu lange oder bietet ein anderer Interessent zuerst, ist das Produkt weg. Zudem bieten viele Auktionsportale auch Festpreis-Angebote.

Porto- und Versandgebühren kommen in den meisten Fällen zusätzlich zum Fest- oder gebotenen Preis hinzu. Besonders großer Nachfrage erfreuen sich derzeit sogenannte Live-Shops. Ob es sich beispielsweise um Portale wie Preisbock, Guut oder Dealirio handelt, bei ihnen findet sich jeden Tag ein anderes Produkt, aber eben auch nur eins. 24 Stunden lang wird beispielsweise nur die Digitalkamera oder nur die Herrenhose in begrenzter Stückzahl angeboten. Sie werden zu einem relativ günstigen Preis verkauft, bei dem selbst die Verbraucherzentralen anmerken, dass “Schnäppchenjäger oft erheblich sparen können”.

Qualitativ sind die Angebote nicht schlechter als bei anderen Online-Shops oder in realen Läden, doch Käufer müssen sich beeilen. Wenn die Portale um Punkt Mitternacht ihre Produkte wechseln, können diese bereits binnen einiger Stunden ausverkauft sein. Einen Überblick über die “Tagesangebote” der einzelnen Live-Shops gibt unter anderem die Internet-Seite www.myliveshopping.de. Dort sind die Shops samt ihrer Produkte sowie deren Beschreibung und Preise aufgelistet. Einen Hauch von Exklusivität versprühen virtuelle Club-Verkäufe. Nicht jeder Mensch darf dabei einkaufen, nur von Freunden eingeladene Internet-Nutzer können sich anmelden und die Angebote einsehen und bestellen. Ist man jedoch erst einmal registriert, finden sich zahlreiche Produkte zu relativ günstigen Preisen.

Das Portal Brands4Friends beispielsweise bietet für jeweils ein bis zwei Tage verschiedene Markenprodukte an, meist überschüssige Ware und Restposten. Ähnliche Angebote gibt es auch bei Online- Clubs wie Private Outlet, BuyVip oder Limango. Benjamin Palm/cid cid/bp

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