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Sicherheitslücke bei Android-Smartphones entdeckt

Sicherheitslücke bei Android-Smartphones entdeckt Sicherheitslücke bei Android-Smartphones entdeckt © Lee Jin-man/AP/dapd

Smartphones gelten als besonders anfällig für heimtückische Attacken. Nun wurde bei einigen Android-Smartphones eine Sicherheitslücke entdeckt, durch die die SIM-Karte aus der Ferne gesperrt werden kann.

Smartphones sind dafür bekannt, dass sie gegenüber heimtückischen Attacken besonders anfällig sind. Dies gilt auch für Geräte, die mit dem Google-Betriebssystem Android arbeiten. Bei ihnen wurde nun eine neue Sicherheitslücke entdeckt, durch die sich die SIM-Karten schließlich aus der Ferne sperren lassen. Durch die Sperrung werden die betroffenen Geräte unbenutzbar.

Die Sicherheitslücke kann behoben werden. Eine Hilfestellung hierfür kommt aber nicht von dem Hersteller. Die Sperrung der SIM-Karte einiger Android-Geräte ist möglich, wenn es den Angreifern gelingt, den Nutzer auf eine präparierte Webseite zu locken. Berichten zufolge gelang es dem Fachmagazin heise Security, die SIM-Karte von einem HTC One XL über eine Testseite, die speziell hierfür eingerichtet wurde, zu sperren.

Die Sperrung der SIM-Karte erfolgt über einen USSD-Befehl, der in den HTML-Code der jeweiligen Webseite eingebettet ist. Dem Handy wird im Anschluss in Kombination mit zufällig gewählten, jedoch falschen Pin-Codes vorgegaukelt, dass durch den Anwender die Zahlenkombination, die zum Entsperren des Telefons benötigt wird, mehrfach falsch eingegeben wurde.

Auf diesen Anschein reagiert das Telefon schließlich mit einer vorgesehenen Vorsichtsmaßnahme. Dadurch wird das Gerät schließlich so lange gesperrt, bis ein PUK-Code eingegeben wird, der der jeweiligen SIM-Karte zugeordnet ist. Diesen PUK-Code bekommen die Anwender der SIM-Karte mit dieser von dem jeweiligen Telefonanbieter geliefert. Der Angreifer hat die Möglichkeit, die SIM-Karte des jeweiligen Smartphones dauerhaft unbrauchbar zu machen.

Der Angriffscode hätte hierfür lediglich entsprechend modifiziert werden müssen. In diesem Fall hätte die PUK zehn Mal falsch eingegeben werden müssen, sodass die SIM-Karte schließlich endgültig gesperrt wird. Im Anschluss wäre das Smartphone demnach zunächst unbrauchbar. Es kann sich nicht mehr mit dem jeweiligen Mobilfunknetz verbinden. Telefonate, sowie die Nutzung des mobilen Internets wären nicht mehr möglich. Für die Betroffenen wäre Abhilfe in einem solchen Fall schließlich nur noch zu realisieren, wenn sie sich eine Ersatzkarte besorgen.

Über den Provider können sie sich für die alte Rufnummer aber auch eine neue SIM-Karte zuschicken lassen. Beide Lösungswege sind zum einen mit ein paar Tagen Wartezeit, sowie mit weiteren Kosten verbunden. In dieser Zeit sind die Anwender außerdem über die alte Rufnummer nicht mehr zu erreichen. Die Sicherheitslücke bei den Android-Smartphones wurde nur wenige Tage nach einem Sicherheitsleck bei Samsung-Handys entdeckt. Bei den Samsung-Handys wurde das Leck von einem Sicherheitsexperten der TU-Berlin ausgemacht. Durch das Leck wird es Fremden auf ähnliche Art und Weise ermöglicht, einen für das Smartphone gefährlichen Löschbefehl auszulösen. Durch diesen wird der Speicher des gesamten Gerätes schließlich auf den Werkszustand zurückgesetzt.

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