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Skype-Gründer erwägen Rückkauf ihres Unternehmens

Medienberichten zufolge erwägen die beiden Entwickler der VoIP-Software „Skype“, Niklas Zennström und Janus Friis, ihr ehemaliges Unternehmen von dem Online-Auktionshaus eBay zurück zu kaufen. Nicht bekannt ist, ob und in welchem Ausmaß es schon entsprechende Verhandlungen mit eBay gibt, über die zuletzt immer wieder Gerüchte über einen möglichen Verkauf von Skype in Umlauf waren. eBay-Chef John Donahoe erklärte jüngst, dass es zwischen eBay und Skype kaum Synergieeffekte gäbe und man sich einen Verkauf zum richtigen Preis grundsätzlich vorstellen könne.

Die beiden Skype-Gründer sollen bereits mit verschiedenen Investoren entsprechende Gespräche geführt haben, laut der Einschätzung von Experten würde eBay mindestens 1,7 Milliarden US-Dollar für den Rückkauf von Skype verlangen. Selbst kaufte eBay die Firma Skype im Jahr 2005 für 2,6 Milliarden US-Dollar und zahlte wenig später Bonuszahlungen, mit denen sich der Übernahmepreis auf 3,1 Milliarden US-Dollar erhöhte.

Den Angaben von eBay zufolge wurden im letzten Jahr über 550 Millionen US-Dollar mit dem VoIP-Dienst umgesetzt. Demnach sollen weltweit 405 Millionen Menschen Skype nutzen.

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