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News vom 03. September 2009
© dppWeitere Tausend Stellen sollen gekürzt werden
Düsseldorf. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs sollen beim Stahlkonzern ThyssenKrupp offensichtlich noch weitere Tausende Stellen gestrichen werden. Davon betroffen seien insbesondere der Bereich Technologies und Services sowie die Edelstahlsparte, meldete das «Handelsblatt» in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Konzernkreise. Der größte Teil entfalle dabei allerdings auf die Auslandstöchter. Betriebsbedingte Kündigungen seien jedoch ausgeschlossen. Wie es weiter in dem Bericht heißt, war ein Unternehmenssprecher nicht zu einer Stellungnahme bezüglich der Pläne bereit.
Weiterhin berichtete die Zeitung, dass im Bereich Technologies, in dem das Werften- und Automobilgeschäft gebündelt ist, etwa 3.000 Stellen wegfallen. Bisher sei rund ein Drittel der seit vorigen Herbst konzernweit rund 15. 000 gestrichenen Stellen auf diesen Bereich entfallen.
In der Edelstahlsparte hätten sich Konzern und Arbeitnehmervertreter größtenteils auf eine Reduzierung der Wochenschichten verständigt. Darüberhinaus sollen rund 300 der insgesamt 4.200 Arbeitsplätze wegfallen.
Den Angaben nach will der Aufsichtsrat am kommenden Freitag seine Neustrukturierung beschließen, derzufolge mit Beginn des neuen Geschäftsjahres ab 1. Oktober die bisher fünf Sparten in zwei Divisionen aufgehen sollen. Mithilfe dieses Umbaus sowie der Stellenstreichungen sollen bis zu 500 Millionen Euro eingespart werden.
ThyssenKrupp beschäftigte Ende Juni weltweit rund 188.500 Mitarbeiter. (ij/ddp)
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