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Stiftung Warentest: 24 Adventskalender weisen Öl-Rückstände und andere Giftstoffe auf

Stiftung Warentest: 24 Adventskalender weisen Öl-Rückstände und andere Giftstoffe auf © Stiftung Warentest

Es sind nur noch vier Tage bis zum Samstag und damit dem 1. Dezember, an dem Millionen von Kindern endlich das erste Türchen ihres Adventskalenders öffen dürfen. Hinter einigen Exemplaren verbirgt sich aber eine böse Überraschung, wie nun die Stiftung Warentest warnt, auch wenn diese nicht wirklich sichtbar ist.

Wie die Experten der Stiftung Warentest am Montag in Berlin mitteilten, wurden 24 Adventskalender schon vor Beginn der Adventszeit genau unter die Lupe genommen, wobei in jedem einzelnen Kalender Rückstände von Öl oder andere Giftstoffe entdeckt wurden. Lediglich bei der Hälfte der Produkte waren die Rückstände so gering, dass es die Stiftung Warentest für vertretbar hält, täglich ein kleines Schokoladenstück daraus zu essen. Unter anderem zählen dazu teure Markenkalender von Milka und Hussel aber auch preiswertere Produkte wie von den Discountern Netto, Norma und Lidl.

Dagegen raten die Verbraucherexperten davon ab, die Schokolade der neun am schlechtesten bewerteten Kalender zu essen. Darin wurden im Test besonders viele kritische Mineralölbestandteile, die im Fachjargon nicht-aromatische Mineralöle genannt werden, enthalten, die in Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Vor allem Kinder sollten diese Schokolade, die pro Kilogramm mehr als zehn Milligramm dieser nicht-aromatischen Mineralöle aufwiesen, nicht verzehren.

Laut Ina Bockholt von der Stiftung Warentest stammen die meisten der Rückstände vorrangig aus den Kartonverpackungen der Kalender: „Der Karton besteht meist aus recycelten Altpapier, das wiederum mit mineralölhaltiger Farbe bedruckt wurde. Die Mineralöle aus diesen Farben sind stark flüchtig und können in die Schokolade übergehen.“ Dabei sei auch ein Problem, dass ein Großteil der rund 50 Millionen Adventskalender, die Jahr für Jahr in Deutschland verkauft werden, über Wochen und sogar Monate in Fabriken und Geschäften liegen und dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass Schadstoffe in die Schokolade gelangen, noch zusätzlich erhöht ist.

Einige der Hersteller von Kalendern mit einem hohen Gehalt an Mineralölrückständen haben nach Veröffentlichung der Testergebnisse bereits reagiert. So erklärte die Süßwaren- und Feinkostkette Arko, bestimmte Produkte zurückzurufen und der Geschäftsführer der Confiserie Heilemann, Peter Schrage, teilte mit, dass das Unternehmen den gesamten Produktionsprozess in einem Labor analysieren werde.

Unterdessen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung mitgeteilt, dass die Ergebnisse der Stiftung Warentest kein Grund zur Besorgnis seien, da man über die tägliche Nahrung ohnehin immer Mineralölkohlenwasserstoffe aufnehme und der tatsächliche Gehalt solcher Stoffe bei kleinen Schokoladenstücken wie aus dem Adventskalender äußerst gering sei.

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