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Energiesparende LED-Lampen holen auf, hat die Stiftung Warentest in ihrem letzten Test herausgefunden.
Bei diesem Test wurden 14 LED-Lampen für 230 Volt und 12-Volt-Systeme in einem Schnelltest auf Herz und Nieren überprüft. Für ein abschließendes Qualitätsurteil, wie es die Stiftung Warentest u.a. für Energiesparlampen abgibt, ist eine intensivere und über einen längeren Zeitraum andauernde Untersuchung notwendig. Doch nach dem Schnelltest kann die Stiftung Warentest schon das Fazit ziehen, dass die LED-Lampen zwar noch teuer, aber auf dem richtigen Weg sind, indem sie aus wenig Strom viel Licht erzeugen. Manche Modelle sind schon jetzt in ihrer Effizienz mit konventionellen Energiesparlampen vergleichbar.
Während einige ältere Modelle noch eher müde schimmern als hell strahlen, erzielen die neueren und stärkeren LED-Lampen schon deutlich mehr Helligkeit. Die hellste Lampe im Test kam auf 662 Lumen, das ist mehr als eine 60-Watt-Glühbirne produziert.
Der größte Vorteil der LED-Lampen besteht in ihrem geringen Stromverbrauch, der bei den Lampen im Test zwischen 1,2 und 8,6 Watt lag. Da LED-Lampen für ihre hohe Lichtausbeute nur niedrige Wattzahlen benötigen, erwärmen sie sich von außen kaum. Deshalb ist die Verbrennungsgefahr bei ihnen auch minimal, so dass sie prima im Kinderzimmer eingesetzt werden können.
Der Nachteil ist allerdings, dass die Lampen immer noch so teuer sind, dass sich eine Investition trotz großer Stromersparnis nur selten auszahlt. Sie lohnen sich nur, wenn sie oft und lange brennen. Kritik übte die Stiftung Warentest an den Angaben der Lebensdauer, die von vielen Anbietern zu optimistisch angesetzt wurde. Mehrere LED-Lampen büßten viel früher als angegeben an Helligkeit ein oder fielen sogar ganz aus.
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