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Marc Tirl/ddpVielen Menschen ist der Weg zum Musikgeschäft zu weit, so dass sie den Onlinekauf bevorzugen. Einfach wird dies über diverse Downloadportale. So jedenfalls preisen es die Anbieter an. Eine Untersuchung von Stiftung Warentest hat jedoch ergeben, dass die Benutzerfreundlichkeit von Downloadportalen oftmals zu wünschen übrig lässt.
Insgesamt neun Musikshops und drei Hörbuchanbieter wurden im Rahmen des Tests von der Verbraucherschutzorganisation hinsichtlich verschiedener Kriterien hin untersucht. Dabei gänzlich zu überzeugen schaffte jedoch keines der Portale. Sowohl bei der Suche als auch beim Komfort und im Umgang mit den Nutzerdaten konnten Schwächen festgestellt werden.
Als besonders kritisch wurde dabei die Suchfunktion vieler Anbieter angegeben. Gibt der User eine ungenaue oder zu kurze Suchanfrage ab, wird er mit einer unübersichtlichen Ergebnisliste konfrontiert. Als Beispiel führt Stiftung Warentest eine Suche auf der Medion-Website an. Trägt man dort den Suchbegriff “Jackson Thriller” ein, erscheinen 84 Treffer, das gewünschte Album von Michael Jackson ist jedoch erst auf Seite zwei der Ergebnisliste zu finden.
Testergebnisse von Downloadportalen auf Stiftung Warentest
Am besten hat laut Stiftung Warentest die Website Musicload.de abgeschnitten. Dort wurde Michael Jacksons Hitalbum als erster Treffer angegeben. Und auch die weiteren Suchergebnisse erscheinen übersichtlich und gut nach Musik, Video und Hörbuch sortiert.
Ferner besteht bei Musicload die Möglichkeit, seine Suchanfrage nach bestimmten Genres, Musikern oder der gewünschten Produktart zu wählen. Doch auch beim Testsieger lassen sich verschiedene Mängel feststellen, welche auf der Internetpräsenz von Stiftung Warentest nachgelesen werden können. So auch die Testergebnisse der übrigen Downloadportale, die sich zuweilen jedoch positiv vom Testsieger abheben. (gr)
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