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Seit dem 1. Juli bekommen Besitzer von neuen Solaranlagen eine geringere Vergütung, doch laut Stiftung Warentest lohnt sich die Investition in eine eigene Solaranlage noch immer.
Wer jetzt bis September eine Solarstromanlage in Betrieb nimmt, erhält 13% weniger Vergütung als bislang, ab Oktober sinkt die Vergütung um weitere 3%. Ab 2011 sinkt die Vergütung erneut, dann um 9-13%. Weiterhin gilt jedoch, dass die Vergütung immer noch im ersten und den 20 folgenden Betriebsjahren konstant bleibt, das ist staatlich garantiert.
Doch trotz dieser deutlichen Kürzungen bleibt die Solarstromanlage eine erstklassige Kapitalanlage, wie Berechnungen der Stiftung Warentest gezeigt haben. Bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung können die Eigentümer Renditen von 5-9% erreichen, in sonnenreichen Regionen kann die Rendite sogar in den zweistelligen Bereich gelangen. Ein zusätzliches Renditeplus können Anleger erreichen, wenn sie möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen, rät die Stiftung Warentest. Je höher der Anteil an Eigenverbrauch ist, desto höher die Vergütung, die der Netzbetreiber pro Kilowattstunde Strom zahlen muss.
Zwar sind die Vergütungssätze für Solarstrom gesunken, gleichzeitig aber auch die Preise, die Anleger für eine Solaranlage investieren müssen. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft kostet eine Komplettanlage heute fast 30% weniger als Anfang 2009. Experten gehen davon aus, dass die Anschaffungspreise weiter sinken werden. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass die Kredite für Solarstromanlagen derzeit zu günstigen Konditionen zu haben sind. Bei vielen Banken und Sparkassen sind die Solarstromkredite der staatlichen KfW-Bank erhältlich, die als erste Wahl für zukünftige Solaranlagenbesitzer gilt.
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