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Die Stiftung Warentest hat 110 Angebote von Zahnzusatzversicherungen getestet und festgestellt, dass es seit dem letzten Test vor 1,5 Jahren (83 im Test) nicht nur zahlreiche neue Tarife gibt, sondern dass sich auch die Zahl der “sehr guten” Versicherungen erfreulicherweise von 3 auf 16 erhöht hat.
Allerdings zeigte sich auch, dass es zwischen den verschiedenen Angeboten deutliche Beitragsunterschiede gibt. Bei den Zahnversicherungen mit den besten Leistungen zahlt ein männlicher Neukunde im Alter von 43 Jahren zwischen 18 und 37 Euro monatlich, eine gleichaltrige Frau zwischen 19 und 49 Euro.
Die Stiftung Warentest rät allen, die an einer Zahnzusatzversicherung interessiert sind, diese möglichst frühzeitig abzuschließen. Denn wenn der Zahnarzt bereits mit einer Behandlung begonnen hat oder diese auch nur empfohlen hat, muss die Versicherung hierfür nicht zahlen. Ebenfalls nicht versichert ist Zahnersatz, der in den ersten 8 Monaten nach Vertragsschluss nötig wird, so lange dauert die Wartezeit, nach der der Versicherte überhaupt erst einen Anspruch auf Leistungen hat. Viele Anbieter begrenzen den Leistungsumfang auch in den ersten 3-6 Jahren auf eine bestimmte Summe.
Da die Versicherung berechtigt ist, beim behandelnden Zahnarzt Erkundigungen einzuziehen, wird dringend davor abgeraten, im Versicherungsvertrag zur Zahnzusatzversicherung falsche Angaben zu machen und z.B. bestehende Zahnprobleme zu verschweigen oder zu verharmlosen. In solchen Fällen kann der Versicherer nicht nur vom Vertrag zurücktreten oder diesen anfechten, sondern auch bereits erhaltene Leistungen zurückfordern.
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