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© Sascha Schuermann/ddpEine am Freitag in Berlin vorgestellte Studie zur Drogenaffinität Jugendlicher in Deutschland hat sowohl positive als auch weniger erfreuliche Ergebnisse gebracht. Während immer wenige junge Menschen rauchen, stieg die Zahl der sogenannten Komasäufer erstmals seit Jahren wieder an.
Der Studie zufolge tranken sich im Jahr 2011 etwa 13 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in einen Rausch, nachdem es im Jahr zuvor nur zwölf Prozent waren. Derweil stieg die Zahl der jungen Menschen in dieser Altersgruppe, die sich mindestens einmal im Monat betranken, um drei auf 42 Prozent.
Die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) erklärte zwar, dass man anhand dieser Statistiken noch nicht auf einen neuen Trend hin zu einem verstärkten Alkoholkonsum schließen könnte, sprach zugleich aber eine Warnung aus: “Wir müssen sehr darauf achten, dass es nicht zu einer Trendwende kommt.”
Bedenklich stimmt Dyckmans vor allem auch, dass der regelmäßige Alkoholkonsum, auch wenn dieser in vielen Fällen nur gering ausfällt, bei der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen, um mehr als einen Punkt auf 14 Prozent, und bei den älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen sogar um über fünf Prozent auf annähernd 40 Prozent gestiegen ist.
Erfreulich ist hingegen, dass in der jüngeren Altersgruppe die Zahl derer, die sich einmal im Monat betrinken, seit 2004 von 23 auf 15 Prozent gesunken ist.
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