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Studie: Geringe Pflanzenschutzmittel-Belastung bei deutschen Lebensmitteln

Studie: Geringe Pflanzenschutzmittel-Belastung bei deutschen Lebensmitteln © Yvonne Voigt  / pixelio.de

Anlässlich des Weltgesundheitstages in der vergangenen Woche hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch erklärt, dass auch Lebensmittel in Deutschland nicht automatisch frei von Keimen sind. Wer sich deshalb bezüglich seiner Ernährung den einen oder anderen Gedanken gemacht hat, darf nun eine etwas erfreulichere Nachricht zur Kenntnis nehmen.

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Rahmen ihrer “Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2013“ mitteilte, waren die in deutschen Lebensmitteln festgestellten Reste von Pflanzenschutzmitteln im Jahr 2013 weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

So wurden vom BVL nur bei 1,1 Prozent der hierzulande produzierten Erzeugnisse ein zu hoher Gehalt an Pflanzenschutzmittel-Rückständen festgestellt. Während die Ergebnisse bei aus anderen EU-Staaten importierten Waren mit einer Überschreitung der zulässigen Rückstandshöchstgehalte in 0,9 Prozent der Fälle noch einen Tick besser ausfielen, gibt es im Vergleich zu Lebensmitteln von außerhalb der EU gravierende Unterschiede. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz erklärte, sind die Pflanzenschutzmittel-Rückstände bei 6,5 Prozent der aus Nicht-EU-Ländern importierten Waren zu hoch.

Grundsätzlich betonte BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky aber, dass die “ meisten Lebensmittel aus Drittstaaten sind nicht per se schlechter“ seien. Bei einigen Lebensmitteln wie schwarzem oder grünem Tee oder Maracuja seien aber zum Teil sogar mehr als 20 Prozent der Waren zu stark belastet.

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