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© Volker Hartmann/ddpÜbergewicht bei Kindern ist mittlerweile ein häufiges Problem und birgt zahlreiche gesundheitliche Risiken für den Nachwuchs mit sich. Einen Ansatz, wie man Übergewicht bei Kindern möglicherweise vermeiden kann, haben nun die britischen Wissenschaftlerinnen Ellen Townsend und Nicola Pitchford von der Universität Nottingham vorgestellt.
Einer Studie von Townsend und Pitchford zufolge haben Babys, die ihre erste Nahrung mit den Fingern zu sich nehmen, ein geringeres Risiko in den folgenden Jahren übergewichtig zu werden. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscherinnen nach einem Vergleich der klassischen Brei-Beikost per Löffel-Fütterung und dem sogenannten “baby-led weaning”. Bei letzterem erhalten die Babys als erste Beikost nach der Muttermilch mundgerechte Stücke halbfesten Essens, die sie sich mit den Fingern selbst aussuchen können.
Laut der im “British Medical Journal” veröffentlichten Studie waren weniger Babys, die sich ihr Essen selbst aussuchen konnten, nach dem Ende der Entwöhnung von der Muttermilch dick als mit Brei gefütterte Kinder. Der Grund dafür ist möglicherweise, dass die mit dem Löffel gefütterten Babys häufiger eine Vorliebe für Süßes entwickelten.
Weil an der Studie aber nur 155 Babys teilgenommen haben, ist die Aussagekraft noch begrenzt, weshalb laut Townsend und Pitchford weitere Studien erforderlich sind.
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