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Studie: Verzicht auf Frühstück erhöht Risiko für Herzinfarkt

Studie: Verzicht auf Frühstück erhöht Risiko für Herzinfarkt © neurolle - Rolf / pixelio.de

Das Frühstück wird gemeinhin als wichtigste Mahlzeit des Tages bezeichnet. Diese Theorie untermauert nun eine Studie von US-Wissenschaftlern von der Harvard School of Public Health in Boston, die im Fachmagazin „Circulation“ vorgestellt wurde.

Wie die Forscher bei der Untersuchung von insgesamt knapp 27.000 Männern herausfanden, ist das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden beim Verzicht auf ein Frühstück um fast ein Drittel erhöht. Darüber hinaus steigt ohne Frühstück auch das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße.

Über 16 Jahre hinweg wurden die Ernährungsgewohnheiten der Männer und deren Gesundheitszustand analysiert, was nun zu dem recht klaren Ergebnis führte. So hatten Männer, die auf ein Frühstück verzichteten, im Vergleich zu mit einer Mahlzeit in den Tag startenden Vergleichspersonen ein um 27 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer Herzkrankheit zu sterben.

Studienautorin Leah Cahill zählt in ihrem Fazit die möglichen Folgen eines Frühstücks-Verzichts noch einmal auf: „Das Weglassen des Frühstücks kann zu einem oder mehreren Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Diabetes führen, die im Laufe der Zeit einen Herzinfarkt verursachen können.“

Für die Experten ist die These, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit darstellt, bestätigt. Deshalb erfolgt auch der Rat, morgens nicht ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen.

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