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Studie: Zwei Drittel der deutschen Männer sind übergewichtig

Studie: Zwei Drittel der deutschen Männer sind übergewichtig © lichtkunst.73  / pixelio.de

Erst vor wenigen Tagen sorgte der Fall des verstorbenen Mexikaners Manuel Uribe, der mit einem unglaublich anmutenden Gewicht von 597 Kilogramm der dickste Mensch der Welt war, für Schlagzeilen. Dabei ist Übergewicht ein weit verbreitetes und immer größer werdendes Problem.

Wie aus einer in der britischen Fachzeitschrift “The Lancet“ veröffentlichten Studie hervorgeht, ist die Zahl der übergewichtigen Menschen rund um den Globus von 857 Millionen im Jahr 1980 auf 2,1 Milliarden im Jahr 2013 in der jüngeren Vergangenheit drastisch gestiegen.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der Universität von Washington, die den sogenannten Body-Mass-Index (BMI) als Kriterium herangezogen und darauf basierend Daten aus 188 Ländern ausgewertet und mit Werten von 1980 verglichen haben. Menschen, die einen BMI von 25 oder größer aufwiesen, gelten allgemein als übergewichtig. Ab einem BMI von 30 gilt ein Mensch als fettleibig.

In Deutschland ist Übergewicht vor allem bei erwachsenen Männern weit verbreitet. Rund 64,3 Prozent der deutschen Männer sind der Studie zufolge zu dick. Bei den Frauen sind es etwas weniger als die Hälfte. Alarmierend ist vor allem, dass bereits jeder fünfte Jugendliche zu viel auf die Waage bringt, womit die Warnungen von Ernährungsexperten einmal mehr bestätigt werden.

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