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Suchmaschinen werden erwachsen

Suchmaschinen werden erwachsen Suchmaschinen werden erwachsen © AP Photo/Mark Lennihan, File

Suchmaschinen wie Google und Bing werden erwachsen. Vor allem semantische und soziale Elemente werden für sie immer wichtiger.

Bereits in Kürze werden Suchmaschinen wie Google und Bing keine Angelegenheit mehr für das dunkle Wohnzimmer sein. Die treuen Internethelfer werden erwachsen. Dabei gewinnen vor allem soziale und semantische Elemente immer mehr an Bedeutung. Lange Zeit war es ruhig auf dem Suchmaschinenmarkt. Nach und nach hat Google sein Produkt weiterentwickelt. Doch nur selten waren die Weiterentwicklungen auch für den Nutzer erkennbar.

Der einstige Pionier Yahoo musste schließlich das Handtuch werfen und gab im Kampf gegen Google auf. Mehr oder weniger versuchte Microsoft hingegen die Google-Suche zu imitieren und setzte auf ein besseres Design. Neben den genannten Großen sah der Branchenprimus mehreren kleineren Konkurrenten entgegen.

Nachdem der Suchmaschinenmarkt lange stillstand, tut sich nun etwas. Die Suche wurde von zwei neuen Elementen ausgestattet. Google kündigte bereits vor einiger Zeit an, dass die Ergebnisse aus Google Plus mit „Search, plus your World, in die Suche einfließen sollen. Vor allem zuletzt musste sich Google aufflammender Kritik stellen. Der Suchmaschine wurde vorgeworfen, dass es eigene Produkte im Rahmen der Suche bevorzugt. Bereits seit längerer Zeit deutet sich jedoch an, dass die Suche in Zukunft sozial werden muss, um die Relevanz halten zu können.

Auch Microsoft versucht diesem Trend gerecht zu werden. Am Donnerstag kündigte der Konzern eine große Änderung bei Bing an. Wie bei Google steht auch bei Microsoft das Soziale im Fokus. Darüber hinaus wurde von dem Konzern die separate Darstellung von Karten oder Rezensionen angekündigt. Durch ein Eingabefeld für Twitter und Facebook wird es Nutzern der Bing-Suche seither erlaubt, auch auf direktem Weg Anfragen an Freunde bei sozialen Netzwerken zu stellen.

Microsoft gewährt damit nicht nur den exklusiven Zugang zu Twitter- und Facebook-Updates, sondern räumt den Nutzern auch die Möglichkeit ein, wertvolle Informationen auch dann zu erhalten, wenn sich User jenseits von Kontaktkreisen befinden. Zwar bietet Facebook Fragen an, doch die Funktion „Facebook Questions“ gilt weitgehend als undurchschaubar. In technologienahen Feldern hat sich Quora zwar bewährt, bleibt aber weiter unübersichtlich.

Für den Kurznachrichtendienst Twitter gibt es weder eine Sammelseite noch einen einheitlichen Hashtag. Damit scheint die Bündelung in einer Suchmaschine durchaus sinnvoll zu sein. Derzeit ist jedoch noch offen, ob der Bing-Umweg auch tatsächlich als praktikabel bezeichnet werden kann. Bei Google gehen die Weiterentwicklungen weitgehend in eine andere Richtung. Der Suchmaschinenprimus konzentriert sich mit der semantischen Suche auf ein Gebiet, bei dem es sich noch immer um ein Forschungsfeld handelt. Die semantische Suche umfasst die Verknüpfung von jenen Informationen, die über die Schlüsselwörter hinausgehen.

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