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Süddeutschland im Ländercheck Forschung vorn

Süddeutschland im Ländercheck Forschung vorn © Pixelio/ Michael Bührke

Wie das Ergebnis einer Studie des Stifterverbands ergab, führt Süddeutschland im Länderscheck Forschung. Da die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg im Vergleich zu den anderen Bundesländern am meisten in die Forschung investierten, gehen sie als Sieger hervor. Die vier Schlusslichter sind Brandenburg, Hamburgh, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

Der aktuelle Ländercheck des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft hat für den Vergleich der Bundesländer 16 Indikatoren berücksichtigt. Neben öffentlichen und privaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft, an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen flossen auch die Zahlen der Patentanmeldungen sowie die Summe der Drittmittel je Wissenschaftler mit in die Summe der Untersuchung ein.

Bei der Vorstellung des Länderchecks forderte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter von der Bundesregierung und den Ländern ein klares Signal für mehr Bildungs- und Forschungsinvestitionen, da in einigen Ländern der Analyse des Stifterverbandes zufolge Anspruch und Wirklichkeit in der Wissenschafts- und Bildungspolitik weit auseinander klafften. Zwar seien die Aufwendungen gemessen am Bruttoinlandsprodukt zwischen 1997 und 2007 13 Prozent gestiegen, was aber im Wesentlichen auf die Wirtschaft zurückzuführen sei. Da die Unternehmen mehr als zwei Drittel aller Forschungen und Entwicklungen durchführen, liegt der Süden durch seine innovationsfreudige und forschungsstarke Wirschaft weit vorne.

Dagegen wuchs die Quote der Forschungsaufwendungen in Hochschulen nur um zwei Prozent und in einigen Ländern war sie sogar rückläufig. Dagegen habe die Forschung in Sachsen die höchste Haushaltspriorität. Der Studie zufolge flossen 6,9 Prozent der Nettoausgaben in Forschung und Entwicklung. Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin folgen mit 4 Prozent. Weniger Vorrang genoss die Forschung in den öffentlichen Haushalten von Hamburg, Hessen, Brandenburg und Bremen.

Bei den Patentanmeldungen zeigte sich eine klare Schwerpunktbildung. Im Jahr 2007 entfielen lediglich drei von vier Patentanmeldungen auf lediglich drei Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Gemessen an den Anmeldungen je 100.000 Einwohnern hatte auch hier Baden-Württemberg mit 125 die Nase vorn, gefolgt von Bayern mit 113. In Sachsen sind es 129 und in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur elf.

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