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Eine Lungenentzündung bei Kindern sollte möglichst schnell therapiert werden. Ansonsten kann es zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Lungenfellentzündung oder Wasser- und Eiteransammlungen im Brustraum kommen. Eltern sollten bei ihren Sprösslingen deshalb auf auffällige Symptome achten. Ein Anzeichen für eine Lungenentzündung kann beispielsweise sein, wenn der Nachwuchs schneller als gewöhnlich Luft holt und dabei matt und fiebrig ist.
“Atmet ein Säugling in einer Minute 50 Mal oder mehr, ein Kleinkind bis fünf Jahren 40 Mal oder mehr und ein älteres Kind mehr als 30 Mal in 60 Sekunden, so sollten Eltern dies ernst nehmen”, rät Dr. Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jungendärzte in Thüringen. Eine Lungenentzündung kann mit Fieber, einer verstopften Nase oder Husten beginnen. Die Heranwachsenden fühlen sich dann oft krank und schlapp. Auch Schüttelfrost, Erbrechen, Bauch- oder Brustschmerzen können hinzukommen. In extremen Fällen verfärben sich die Finger und die Lippen durch die Atemnot blau.
Bei einem Verdacht auf eine Lungenentzündung ist mit dem Kind möglichst schnell ein Kinder- und Jugendarzt aufzusuchen. Der Mediziner überprüft dann, ob es sich um eine bakteriell oder viral verursachte Erkrankung handelt. Bei einer bakteriellen Infektion werden Antibiotika gegeben. Bei einer viralen Erkrankung verabreichen die Ärzte diese Medikamente meist ebenfalls, um zu verhindern, dass sich die Patienten noch zusätzliche Infektionen durch Bakterien holen. Bei kleinen Kindern mit Atemnot kann auch eine Einweisung ins Krankenhaus notwendig werden. Dort kann der Gesundheitszustand der Betroffenen besser überwacht werden. mp/lexa
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