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News vom 08. Januar 2010
Tief Daisy wütet in Deutschland: Es wird mit schwierigen Straßenverhältnissen und bis zu 40 Zentimetern Neuschnee gerechnet. © Steffi Loos/ddpDeutschland erwartet Schneechaos. Verantwortlich ist das Tief Daisy, welches sich laut Wetter.de im Laufe des Tages vom Süden her nach Deutschland bewegt. Bis zum Mittag soll es laut dem Wetterdienst Meteomedia bereits zwischen Kaiserslautern, Erfurt und Cottbus schneien beginnen. Experten rechnen für das Wochenende in einigen Gebieten Deutschlands mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee und Temperaturen von unter -10 Grad.
Eisiger Wind und starker Schneefall werden für das kommende Wochenende erwartet. Landesweit rechnen die Winterdienste mit glatten Fahrbahnen und Schneeverwehungen. Im Süden und Südwesten des Landes sollen bereits am frühen Morgen dichte Wolken aufgezogen sein, welche im Laufe des Tages und in der Nacht zu Samstag weiter nach Norden ziehen. Die Tageshöchstwerte werden vom Deutschen Wetterdienst zwischen -7 und -1 Grad angegeben. In den Mittelgebirgen können die Höchstwerte zum Teil noch niedriger liegen.
Besonders von Tief Daisy betroffen sollen laut Wetter.de der Osten und die Mittelgebirge sein. Dort kann es bereits heute zu extremen Schneefall und zu Schneeverwehungen kommen, die den Verkehr auf den Autobahnen und auf den Schienen beeinträchtigen können. Im Norden und Nordwesten Deutschlands sollen die Höchsttemperaturen bei 0 Grad liegen. Bei einer Mischung aus Sonne und Wolken sollen zunächst nur vereinzelt ein paar Flocken fallen.
Tief Daisy verlässt Deutschland am Sonntag
Starker Nordostwind kann jedoch auch hier zu Schneeverwehungen führen, zumal bereits in den vergangenen Tagen zum Teil heftige Niederschläge gefallen sind. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind in der Nacht am Kap Arkona auf der Ostseeinsel Rügen 29 Zentimeter Schnee gefallen. Die Schneedicke betrage inzwischen 31 Zentimeter und werde im Tagesverlauf noch etwas zunehmen, sagte eine Meteorologin.
Am Samstag erreicht Tief Daisy dann seinen Höhepunkt. Vor allem im Nordstau der Gebirge kann es zu heftigen Schneefällen und Schneeverwehungen kommen. An den Küsten sowie in höheren Lagen ist sogar mit heftigen Sturmböen zu rechnen. Für Samstag rechnen die Meteorologen vom DWD an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns mit Sturm bis zur Windstärke 10. Es muss wegen Schneeverwehungen und Glätte mit erheblichen Behinderungen im Verkehr gerechnet werden.
Auch am Sonntag soll Deutschland fest im Griff von Tief Daisy sein. Vor allem im Osten und Süden des Landes sowie in den Mittelgebirgen kann es erneut zu heftigen Schneefällen und glatten Fahrbahnen kommen. Im Laufe des Tages sollen die Niederschläge Bundesweit jedoch abnehmen und sich Tief Daisy langsam aus Deutschland zurückziehen. Die Tiefstwerte betragen tagsüber laut Wetter.de +2 bis – 8 Grad. (gr/dts/ddp)
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