News vom 20. Juli 2009

Traditioneller “Schwörmontag” in Ulm

Oberbürgermeister hölt die Schwörrede

Mit der Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters Gönner begeht die Stadt heute den alljährlichen Schwörmontag. Die Tradition geht dabei auf die reichsstädtische Verfassung, den »großen Schwörbrief« aus dem Jahre 1397, zurück.

Das Stadtoberhaupt muss demnach in einer Ansprache auf dem Balkon des Schwörhauses Rechenschaft über das vorige Jahr ablegen und den Bürgern zugleich die Pläne für die kommenden zwölf Monate vorstellen. Am Ende leistet der Oberbürgermeister dann den Eid auf die Stadtverfassung.

Mit den Worten »Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein in allen gleichen, gemeinsamen und redlichen Dingen ohne Vorbehalte« verspricht dieser beim Klang der Schwörglocke, das Beste für die Ulmer erreichen zu wollen. Im Anschluss an die Schwörrede wird dann noch der neu gewählte Gemeinderat auf dem Weinhof verpflichtet. (dtn/ij/ddp)

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