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TüV und Co.: Verschärfte HU-Prüfkriterien erhöhen die Durchfallquote

TüV und Co.: Verschärfte HU-Prüfkriterien erhöhen die Durchfallquote © uschi dreiucker / pixelio.de

Im Juli 2012 sind die Kriterien bei der Hauptuntersuchung (HU) von Autos deutlich verschärft worden, was sich knapp zwei Jahre später in den Statistiken niederschlägt. Wie „Auto Bild“ berichtet, ist die Durchfallquote seit der Reform der HU von 20 auf 25 Prozent gestiegen, was den Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra jährliche Zusatzeinnahmen zwischen 12 und 20 Millionen Euro bescheren soll.

Seit Inkrafttreten der Reform reichen schon Kleinigkeiten, um nochmals vorfahren zu müssen. Beispielsweise führt das Fehlen des Aufklebers mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen ebenso zur Verweigerung der Plakette wie eine falsche Blinkfrequenz oder eine nicht funktionierende Kennzeichenbeleuchtung. Auch ein zu tief eingestelltes Abblendlicht, was innerhalb kurzer Zeit behoben werden kann, ist ein Durchfallgrund.

Durchaus verständlich, dass sich unter den Autofahren Unmut breit macht, kostet eine Nachprüfung doch nicht nur Geld, sondern vor allem meist auch eine Menge Zeit. Verärgert sind viele Fahrzeughalter auch deshalb, weil nach Informationen der „Auto Bild“ auch Lobbyisten der Prüforganisationen an der Aufstellung der neuen Richtlinien beteiligt gewesen sein sollen und ihren Arbeitgebern mit ihrem Input dem Vernehmen nach die Chance auf zusätzliche Einnahmen verschafft haben. Dass die neuen Regeln wirklich dazu geeignet sind, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und vor allem Unfälle zu vermeiden, ist indes nicht erwiesen. Vielmehr zeigen die Statistiken der Vergangenheit, dass nur ein vernichtend geringer Teil aller Unfälle auf technische Mängel an einem Fahrzeug zurückgeht.

Das aus Sicht des Halters einzige, zumindest einigermaßen positive an der ganzen Sache ist, dass die kleinen Mängel, die zum Durchfallen reichen, oft in Eigenregie behoben werden können und kein erneuter, kostspieliger Termin in der Werkstatt nötig ist. Wer sich einigermaßen mit Autos auskennt, kann sich über das Internet beispielsweise unter CARMASTER.DE günstig mit den benötigten Ersatzteilen eindecken und anschließend die vorhandenen Mängel selbst beseitigen.

Vorsicht ist allerdings bei allem geboten, was bei unsachgemäßer Ausführung die Sicherheit des Fahrers und der übrigen Insassen gefährden kann. Hat man etwa noch nie unter Anleitung die Bremsscheiben gewechselt, sollte besser ein Fachmann konsultiert werden.

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