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Tunesien Urlaub kann aufgrund Reisewarnung kostenlos storniert werden

Tunesien Urlaub kann aufgrund Reisewarnung kostenlos storniert werden © AP/dapd

Aufgrund der anhaltenden Unruhen in Tunesien können Reisende, die für die nächsten Tage einen Urlaub in dem nordafrikanischen Urlaubsland geplant haben, ihre Reise kostenlos stornieren. Laut der Rheinischen Post bieten Veranstalter wie TUI und der Thomas Cook-Konzern für Anreisen bis einschließlich 24. Januar kostenlose Umbuchungen an.

Wie Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg dem Bericht zufolge am Donnerstag gegenüber dem dpa-Themendienst erklärte, müsse der Veranstalter den Reisepreis erstatten. Schadensersatzforderungen – beispielsweise aufgrund von entgangenen Urlaubsfreuden, müssten die Reiseunternehmen hingegen nicht zahlen.

Wie der Sprecher des Deutschen Reiseverbandes, Torsten Schäfer, dem Radiosender MDR Info sagte, reagierten die deutschen Reiseveranstalter mit den kostenlosen Umbuchungen auf den neuen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts. Dieses verschärfte am Donnerstag seine Sicherheitshinweise und rät aktuell von „nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Tunesien“ ab.

Dem Sprecher zufolge sollten sich Reisende, die in den nächsten Tagen in den Tunesien-Urlaub starten wollen, direkt mit dem Reiseanbieter in Verbindung setzen. Derzeit bemühe man sich zudem um eine Lösung für Reisende, die sich bereits in Tunesien befinden und vorzeitig abreisen möchten. Ihnen werde geraten sich vor Ort an den Reiseveranstalter zu wenden, denn für die Veranstalter stünden die Sicherheit und Zufriedenheit ihrer Kunden im Vordergrund.

Junge Tunesier gehen auf die Straße

Der Sprecher des Deutschen Reiseverbandes versicherte zudem, dass die Urlauberhotels fern von den Auseinandersetzungsherden lägen und geplante Ausflüge zu unruhigen Orten entweder komplett gestrichen oder anders gestaltet worden seien. Dennoch bezeichnete er die Lage in Tunesien als „sehr angespannt“.

Hintergrund: Vor allem junge Tunesier demonstrieren seit rund einem Monat gegen die hohe Arbeitslosigkeit des Landes sowie gegen die Politik von Präsident Zine el Abidine Ben Ali. Bisher sind Medienberichten zufolge mindestens 23 Menschen bei den Unruhen ums Leben gekommen.

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