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Die Feuerwehr nahm mehrere Luftproben – 35 Schüler kamen zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus
An der Fritz-Erler Schule im Baden-Württembergischen Tuttlingen (Region Schwarzwald-Baar-Heuberg) ist am Dienstagvormittag säuerlich riechendes Gas ausgetreten. Daraufhin mussten nach 9:00 Uhr rund 500 Schüler der Hauswirtschaftlichen und Kaufmännischen Schulen der Fritz-Erler-Schule im Alter von 17 bis 21 Jahren evakuiert werden.
Wie die Polizei mitteilte, klagten insgesamt 35 Schüler über Kopfschmerzen und Atemwegsreizungen. Rettungssanitäter betreuten sie und brachten sie für weitere Untersuchungen in eine Klinik. Kurz nach 14:00 Uhr konnten die Betroffenen die jeweiligen Krankenhäuser aber wieder verlassen.
Bei dem Gas handelt es sich ersten Erkenntnissen zur Folge um Nitrose Gase, Ammoniak und Essigsäure die nicht entzündlich waren und aus einer Toilettenanlage im ersten Stock des Gebäudes austraten. Von dort aus zogen sie in ein daneben liegendes Klassenzimmer.
Bisher liegt noch kein konkreter Tatverdacht vor, dennoch ermittelt die Polizei gegen Unbekannt wegen Körperverletzung in mehreren Fällen. Der Unterrichtsbetrieb an der Fritz-Erler-Schule wird nach der gestrigen Zwangspause am heutigen Mittwoch wieder planmäßig aufgenommen werden. (ddp/ba/gr)
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