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US-Präsident Barack Obama wird das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald besichtigen

BrMerkel empfängt US-Präsident in Dresdenit Datenblatt)

Der US-Präsident Barack Obama wird am kommenden Freitag das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar besichtigen. Barack Obama wird nun an dem Nachmittag erwartet und sich ungefähr eineinhalb Stunden für die Gedenkstätte Zeit nehmen. Hierbei gedenkt der US-Präsident, dessen Großonkel bei der Befreiung der Außenstelle Ohrdruf des KZ Buchenwald auch dabei war, der Häftlinge des Konzentrationslagers. Begleiten wird Barack Obama die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel (CDU).

An dem Vormittag wird Frau Merkel den Präsidenten in Dresden zu einem m Vier-Augen-Gespräch treffen. Die Themen sind nach den Informationen der Bundesregierung unter anderem die Lage in dem Nahen sowie dem Mittleren Osten als auch Afghanistan und Pakistan. Beraten wird sich weiter über die Bewältigung der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise. In der Stadt Dresden wird Obama hinzu kommend noch die Frauenkirche besichtigen. Nach dem Besuch in Buchenwald fliegt der Präsident anschließend dann zu dem US-Militärhospital in Landstuhl in dem Bundesland Rheinland-Pfalz.

In Buchenwald wird der US-Präsident von dem Direktor der Gedenkstätte, Herrn Volkhard Knigge, Thüringens Ministerpräsident Herrn Dieter Althaus (CDU) und Weimars Oberbürgermeister Herr Stefan Wolf (SPD) hier begrüßt werden. Herr Wolf möchte Barack Obama die Erklärung «Erinnerung leben und Verantwortung übernehmen» gerne überreichen. Das «Buchenwald-Vermächtnis» wurde vor etwa zwei Jahren von einem ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers und den Vertretern der Stadt Weimar verfasst. Hier drin verpflichtet sich die Stadt Weimar, nie mehr über die NS-Verbrechen zu schweigen.

In einem Offenen Brief riefen die Nichtregierungsorganisationen und die Jüdische Gemeinde zu Berlin den US-Präsidenten Barack Obama zu dem Kampf gegen den Antisemitismus auf. Die Antisemitischen Einstellungen sind in Europa, den USA und in dem Nahen Osten auch nach wie vor «eine bedrückende Realität», heißt es weiter in dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben.

Dieser Besuch ist dem Vernehmen nach ein persönlicher Wunsch des US-Präsidenten. Dessen Großonkel Charles Payne gehörte damals zu jener US-Einheit, die in dem April des Jahres 1945 das Zwangsarbeiterlager Ohrdruf befreite, eine Außenstelle Buchenwalds. Die Nationalsozialisten hatten in den Jahren von 1937 bis 1945 mehr als 250 000 Menschen nach Buchenwald verschleppen lassen. Rund 56 000 Häftlinge starben schließlich an den unmenschlichen Bedingungen in dem Lager, der Zwangsarbeit oder wurden dort getötet.

Barack Obama soll demnach an dem Donnerstagabend in der Stadt Dresden ankommen. Für den Bereich um das Taschenbergpalais Hotel Kempinski, in dem der US-Präsident übernachten wird, wurde nun die höchste Sicherheitsstufe eingerichtet. In dem Vorfeld hatte Barack Obama in dem Land Ägypten in einer Grundsatzrede an der Universität in der Stadt Kairo für einen Neuanfang zwischen den USA und der islamischen Welt hier geworben. Der Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wertete seine Rede anschließend als ein «sichtbares Zeichen für die gegenseitige Partnerschaft und das Vertrauen». Am kommenden Samstag wird Barack Obama in dem Land Frankreich an den Feierlichkeiten zu dem D-Day teilnehmen, welches an die Landung der alliierten Streitkräfte in der Normandie vor rund 65 Jahren erinnert wird. (ddp/shu)

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