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Warnung vor gefährlichem Trojaner

Warnung vor gefährlichem Trojaner Warnung vor gefährlichem Trojaner © David Hecker/dapd

In mehreren Berichten wird vor einem gefährlichen Trojaner gewarnt. Verbreitet wird die Schadsoftware über Mails, die angeblich vom Bundeskriminalamt verschickt werden.

Derzeit wird von mehreren Seiten vor einem gefährlichen Trojaner gewarnt. Die Verbreitung der neuen Schadsoftware erfolgt über Mails. Sie werden dem Wortlaut zufolge vom Bundeskriminalamt verschickt. Nutzer, die derart außergewöhnliche Mails in ihrem Online-Postfach entdecken, sollten zwingend vorsichtig sein und den Anhang dieser nicht öffnen. Bei dem Schreiben handelt es sich nicht um Post vom BKA, sondern von Kriminellen.

Wie berichtet wird, versuchen Kriminelle mit Mails dieser Art den Rechner mit einem Trojaner zu verseuchen. In den vergangenen Tagen erhielten bereits unzählige Menschen Mails dieser Art. Auf den ersten Blick stammen die Nachrichten vom Bundeskriminalamt. In den Mails wird darauf verwiesen, dass das BKA eine erdrückende Akte gegen die jeweilige Person besitzt. Die E-Mails sind mit einem Anhang ausgestattet, der beispielsweise als „Akte.zip“ bezeichnet wird. Nutzer, die Mails dieser Art erhalten, sollten den Anhang in keinem Fall öffnen.

In ihm ist eine Schadsoftware enthalten, die sich unmittelbar nach dem Öffnen auf dem Computer des Nutzers installiert. Im Bildschirm des infizierten Computers öffnet sich nach der Installation von dem Trojaner ein Pop-up-Fenster. In diesem Fenster wird darauf verwiesen, dass der Computer nachdem pornografische Webseiten besucht wurden, mit einem Verschlüsselungstrojaner infiziert sei. Damit die Verschlüsselung beseitigt werden kann, muss der Betroffene ein kostenpflichtiges Sicherheitsupdate herunterladen. Dabei wird auf die Online-Zahlungsdienste uKash und Paysafecard verwiesen. Das Sicherheitsupdate, das für die Beseitigung der Verschlüsselung angeblich benötigt wird, kostet 100 Euro.

Wie von Seiten des Bundeskriminalamtes erklärt wird, werden durch die Schadsoftware tatsächlich nach bisherigem Kenntnisstand einige Bereiche der Festplatte verschlüsselt. Dadurch kann auch nach der Wiederherstellung von der Systemfunktionalität auf einige Dateien kein Zugriff mehr erfolgen. Das Bundeskriminalamt betonte, dass man selbst nicht der Absender der Trojaner-Mails ist. Die E-Mails werden nach Angaben der Behörde von Kriminellen versandt.

Sie versuchen die verängstigten Internetnutzer zur Zahlung von Geld zu motivieren und verwenden dafür sogenannte Lösegeldtrojaner. Das BKA betonte, dass betroffene Nutzer auch dann den geforderten Betrag auf keinen Fall bezahlen sollen, wenn der Rechner bereits infiziert ist. Um das Pop-up-Fenster generieren zu können, wurden von der Schadsoftware bereits wesentliche Teile von dem Betriebssystem verändert. Auch nach der Zahlung, die rechtswidrig gefordert wird, ist ein Zugriff auf das eigene Betriebssystem nicht möglich.

Immer wieder werden durch E-Mails dieser Art Trojaner auf den Rechnern von Verbrauchern verbreitet. Sind Nutzer von derartigen E-Mails betroffen, sollten sie den Anhang in keinem Fall öffnen und die Mitteilungen löschen. Grundsätzlich sollte nicht die Zahlung von geforderten Beträgen erfolgen.

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