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© Martin Oeser/ ddpWie das Karolinska-Universitätsklinikum in Huddinge bei Stockholm am Donnerstag mitteilte, ist einem Team aus internationalen Chirurgen die weltweit erste Transplantation einer mit Stammzellen besetzten künstlichen Luftröhre gelungen.
Einen Monat nach dem Eingriff am 9. Juni durfte der 36 Jahre alte Patient das Krankenhaus nun verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Weil der aus Stockholm stammende Mann an einem fortgeschrittenen primären Luftröhrenkarzinom, das trotz intensiver Behandlung bereits auf sechs Zentimeter angewachsen war, litt und keine geeignete Spender-Luftröhre zur Verfügung stand, entschied sich der Patient zu dem nicht risikolosen Eingriff.
Doch weil die künstliche Luftröhre aus körpereigenen Stammzellen des Mannes gebildet wurde, konnte ein Abstoßung des neuen Organs vermieden werden. Vor der Transplantation bebrüteten die Ärzte ihren Angaben zufolge zwei Tage lang ein synthetisches Gerüst mit den Stammzellen, bevor die Luftröhre eingesetzt wurde.
Nach Angaben des Krankenhauses weckt der Erfolg der OP nun große Hoffnungen vor allem für Kinder, für die nur sehr wenige Spenderorgane bereit stehen. Durch die neue Methode wären diese aber nun gar nicht mehr nötig.
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