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Widerstände wegen umstrittene Tierimpfung

Bereits seit Mitte Februar müssen in der Region um Traunstein Schafe, Rinder und Ziegen gegen eine Blauzungenkrankheit geimpft werden. Doch obwohl die Kosten für die Impfung von Freistaat und Tierseuchenkassen übernommen werden, wachsen die Widerstände hinsichtlich dieser Entscheidung.

Das Landratsamt Traunstein kann eine positive Resonanz dieser Impfpflicht verzeichnen. Hingegen melden sich die Tierheilpraktiker zu Wort und warnen vor den Gefahren für die Tiere. Aus diesem Grund findet am kommenden Wochenende in Bayern eine Veranstaltung hinsichtlich dieser Impfung gegen die Blauzungenkrankheit statt. Im Gegenzug meldete das Landratsamt einen Rückgang der Erkrankungen um 85 Prozent im Jahr 2008. Vergangenes Jahr wurden etwa 100.000 Tiere in rund 2291 Betrieben in Bayern gegen diese Erkrankung geimpft. Einige Landwirte berichtet jedoch von erheblichen Schäden nach der Impfung. Zudem verweisen sie darauf, dass es sich bei der Blauzungenkrankheit bei Rindern ausschließlich um eine schwere Grippe handelt.

Ebenso besonders brisant ist die Tatsache, dass Besamungsbullen nicht geimpft werden müssen. Die Landwirte gehen aus diesem Grund davon aus, dass das wirtschaftliche Interesse weit vor dem gesundheitlichen steht. Die Zunahme der Folgen durch die Impfung sind gravierender als beschrieben, so die Übersee Heilpraktikerin Birgit Gnadl. (dtn/nf/Pixelio/andreas-locke)

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