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Wie entsteht Haarausfall?

Wie entsteht Haarausfall? © Meltem M M, Pixelio.de

Gesunde und glänzende Haare sind der Wunsch vieler Menschen. Sie sind ein wesentliches natürliches Schönheitsmerkmal und drücken Persönlichkeit aus.

Doch verschiedene Arten von Haarausfall können sowohl bei Männern als auch bei Frauen die volle Pracht teilweise oder ganz verschwinden lassen. Bis zu 100 einzelne Haare fallen täglich aus, das ist normal. Wird diese Rate überschritten, spricht man von Haarausfall. Dieser kann verschiedene Ursachen haben.

Die sogenannte „Androgenetische Alopezie“ kommt insbesondere bei Männern vor und kann bis zur Bildung einer Glatze führen. Die Ursache für diese Art des Haarausfalls soll eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber den Androgenen, also den männlichen Hormonen, sein. Für diesen erblich bedingten Haarausfall wird aber auch ein erhöhtes Vorkommen des Hormons Testosteron im Blut verantwortlich gemacht. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen kann dieser Haarverlust auftreten, bei den Frauen jedoch meist erst nach den Wechseljahren.

Der „Kreisrunde Haarausfall“ zeigt sich durch Haarverlust an umschriebenen Stellen des Kopfs. Wahrscheinlich ist eine Autoimmunkrankheit der Auslöser. Hierbei kann allerdings kein direkter Einfluss auf die Gesundheit der Patienten ermittelt werden. Das Immunsystem richtet sich bei einer Autoimmunkrankheit nicht vornehmlich gegen Viren oder Bakterien, sondern gegen Gewebe, Zellen oder Organe des eigenen Körpers. Beim kreisrunden Haarausfall werden die Haarfollikel vom Immunsystem als scheinbar körperfremd erkannt und verschiedene Teile des Haarfollikels angegriffen. Davon können sämtliche Haarfollikel betroffen sein. Demnach kann es zu einem teilweisen oder kompletten Verlust des Haupthaars, aber auch zu einem Verschwinden der restlichen Körperbehaarung wie Augenbrauen, Wimpern oder der Haare im Achsel- und Schambereich führen.

Eher selten kommt laut onmeda.de der „Diffuse Haarausfall“ vor. Ursächlich hierfür sind meist Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionen, die Einnahme bestimmter Medikamente, Stress oder eine ungesunde Ernährung. Außerdem kann dieser Haarausfall durch radikale Diäten, Essstörungen und Strahlentherapie im Rahmen einer Chemotherapie verursacht werden. Ernährungsbedingter Haarausfall ist häufig die Folge eines Mangels an Zink, Kupfer und Eisen. Diese Stoffe sind für das Wachstum und die Struktur des Haars von großer Bedeutung.

Bei Frauen wird Haarausfall oft durch Hormone hervorgerufen. Besonders anfällig sind Frauen in den Wechseljahren und nach der Geburt. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel und das Haarwachstum vermehrt sich. Wenn der Östrogenspiegel nach der Geburt wieder auf das Ausgangsmaß zurückfällt, fallen die überschüssig produzierten Haare in vielen Fällen aus. Außerdem kann es beim Absetzen der Anti-Baby-Pille zum Haarausfall kommen.

Wie Betroffene sich gegen Haarausfall schützen können, ist von der Ursache abhängig. In der Regel ist aber eine Vorbeugung nur begrenzt beziehungsweise gar nicht möglich. Liegt Haarausfall durch Mangel an Spurenelementen vor, kann man sich gegen diesen mittels gesunder Ernährung wappnen. Tanja Albat/mp mp/al

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