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Zahl der jugendlichen Straftaten weiter rückläufig

Um 4,2 Prozent auf rund 265.800 ging die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen zurück

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der registrierten Straftaten um 2,7 Prozent auf rund 6,1 Millionen Fälle zurück gegangen, wie Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Montag bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik in Berlin mitteilte. Gegenüber 2007 sind das rund 170.500 Straftaten weniger.

Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen ging um 4,2 Prozent auf rund 265.800 zurück. Des Weiteren stieg der noch 2007 beobachtete Anstieg der Zahl der gewalttätigen weiblichen Jugendlichen nicht weiter an.

Leicht rückläufig war auch die Zahl der tatverdächtigen Kinder nach einem Zuwachs im Vorjahr 2008. Etwa 101.400 tatverdächtige Kinder wurden insgesamt gemeldet.

Die Rückgänge begrüßte der Innenminister. Er erklärte: «Der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Anstieg im Bereich der Gewaltkriminalität Jugendlicher hat sich im Berichtsjahr nicht fortgesetzt.» Weiter hon Schäuble hervor: «Gleichwohl bereitet mir die in Teilen der Gesellschaft vorhandene Gewaltbereitschaft insbesondere bei Kindern und Jugendlichen große Sorge.» (ddp/dtn/ba)

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