News vom

Zeitumstellung Sommerzeit 2010: Die Uhr um eine Stunde vorstellen

Zeitumstellung Sommerzeit 2010: Die Uhr um eine Stunde vorstellen In der Nacht zum Sonntag beginngt die Sommerzeit und die Uhren werden von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. © ddp/Felix Fontane

Mit dem Frühling kommt die Zeitumstellung: Die Deutschen werden am Sonntag an ihrer Uhr drehen, um die Sommerzeit einzustellen. Dabei trifft diese Regelung nicht überall auf Gegenliebe. Viele Menschen haben lange mit der Zeitumstellung zu kämpfen und würden gerne auf die Zeitverschiebung in der Nacht von Samstag auf Sonntag verzichten. Und noch schwerer fällt es ihnen, sich zu merken, welche Zeit wann eingestellt wird.

Die Sommerzeit steht vor der Tür. In diesem Jahr werden die Uhren in der Nacht zum morgigen Sonntag, 28. März 2010, von der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig um eine Stunde vorgestellt. Die Anstalt ist für die Festlegung der gesetzlichen Zeit in Deutschland zuständig. Die Sommerzeit dauert dann bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Das bedeutet, dass die Deutschen alle Zeitmessgeräte in ihrer Wohnung von 2.00 auf 3.00 Uhr umstellen müssen. Die Sommerzeit soll bewirken, dass es abends länger hell bleibt, man den Tag damit länger nutzen kann. Morgens bleibt es dafür länger dunkel.

Diese Regelung besteht in Deutschland schon seit dreißig Jahren. Die Uhrenumstellung von der normalen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) auf die Sommerzeit erfolgt seit 1980 jedes Jahr am letzten Sonntag des Monats März. Zurück geht es dann wieder am letzten Sonntag im Oktober desselben Jahres, dann werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgedreht und die Winterzeit eingestellt. Doch die Deutschen waren nicht die ersten, die sich eine Zeitverschiebung ausgedacht haben.

Zeitumstellung seit 1980 in Deutschland zweimal im Jahr zum Energiesparen

Erstmals eingeführt wurde die Zeitumstellung im Jahre 1916 in Irland. Damals wie heute war man der Überzeugung durch eine solche Regelung das Tageslicht besser nutzen zu können und auf lange Sicht dadurch Energie zu sparen. Beeinflusst wurde die Entscheidung im Jahr 1980 besonders durch die Öl-Krise, durch die Deutschland in den Siebziger Jahren gebeutelt wurde.

Dabei wird schon seit der Einführung dieser Regelung immer wieder über den Sinn beziehungsweise Unsinn der Zeitumstellung gestritten. Erkenntnissen des Bundesumweltamtes zufolge wird während der Sommerzeit sogar mehr Energie verbraucht. Zwar würde abends elektrisches Licht gespart, morgens aber besonders in den kalten Monaten März, April und Oktober mehr geheizt.

Eine einfache Eselsbrücke, wie man sich die Zeitumstellung merken kann

Einem großen Teil der Deutschen fällt es auch nach so langer Zeit immer noch schwer, sich zu merken, ob die Uhr nun eine Stunde vor oder doch zurückgestellt wird. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, wie man sich die Zeitumstellung merken kann: Im Frühjahr werden die Gartenmöbel für den Sommer vor das Haus gestellt – also wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. Im Herbst dagegen holt man die Gartenmöbel wieder rein, sie sollen schließlich nicht im Winter draußen stehen. Also wird die Uhr eine Stunde zurückgedreht und man kann sich über eine extra Stunde Schlaf freuen.

Wie medizinischen Studien herausgefunden haben, tut sich der menschliche Organismus mit der Zeitumstellung allerdings sehr schwer. Demnach habe die Zeitumstellung besonders für Menschen mit Schlafstörung erhebliche negative Auswirkungen. Auch Kinder leiden oft unter dem veränderten Lebensrhythmus. Dies gilt aber eher für die Umstellung auf die Sommerzeit als auf die Winterzeit. Im Sommer wird sozusagen eine Stunde weggenommen, während sie bei der Umstellung im Herbst wieder zurück- oder hinzugegeben wird.

Fahrpläne von öffentlichen Verkehrsmitteln und die Zeitumstellung

Nicht nur gesundheitliche Probleme machen den Menschen das Leben schwer. Auch Alltägliches wird zum Problem. So herrscht zum Beispiel in jedem Jahr wieder Verwirrung darüber, wie die Züge der Deutschen Bahn oder andere öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht von Samstag zu Sonntag fahren. Für diese ist die Umstellung auf Sommerzeit im März eigentlich ganz einfach: Nach 1.59 Uhr kommt 3.00 Uhr. Manche Züge, die in dieser Stunde zwischen 2.00 und 3.00 Uhr unterwegs wären, fallen dann einfach aus. Schwieriger hingegen wird es im Herbst.

Am letzten Sonntag im Oktober kommt für die Bahnhofsuhren nach 2.59 Uhr noch einmal 2.00 Uhr. Züge, die über Nacht fahren, werden dann angehalten, damit sie am nächsten Morgen fahrplanmäßig und nicht eine Stunde zu früh am Zielbahnhof ankommen. Bei den Zügen, deren Abfahrtszeit zwischen zwei und drei Uhr liegt, gibt es dann zwei Abfahrtszeiten – einmal vor und einmal nach der Uhrenumstellung. (firstnews/ag)

Anzeige:




Ähnliche Nachrichten:




Anzeige

Rost entfernen leicht gemacht


Letzte Nachrichten

Auch in den News

Social Media als optimaler Bereich für die perfekte Werbung thumbnail Social Media als optimaler Bereich für die perfekte Werbung

Der Besuch dieser Seite beschert einem ein optimales Nachrichtenportal, mit dem sich immer auf dem Laufenden halten kann, was die unterschiedlichsten Themen deutschlandweit oder auch auf der ganzen Welt betrifft. Top News aus den verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Auto und Sport stehen dabei jederzeit zur Verfügung und auch unterhaltsame Geschichten aller Art sowie […]

Mehr Nachrichten

Kreta – Eine Traumdestination im Wandel thumbnail Kreta – Eine Traumdestination im Wandel

Weitere Schlagzeilen